Gender & Bildungsarbeit 2021-2022

Clash! (Berlin, Deutschland), Gwennili (Quimper, France) und Association de la Voix de l´Enfant Rural (Medenine, Tunesia) organisieren gemeinsam eine Fortbildung zum Thema Gender Gerechtigkeit. Die Fortbildung ist für junge Arbeitnehmer*innen, ehrenamtlich Engagierte und/oder Studierende im soziokulturellen Bereich, im Fach sozialer Arbeit, Gender Studies und andere am Thema Interessierte angelegt. Ziel ist es, sich des strukturellen Sexismus und der gesellschaftlichen und politischen Aspekte bewusst zu werden, die Ungleichheit zwischen Frauen* und Männern* aufrechterhalten und bestärken. Diese Aspekte sollen diskutiert und im interkulturellen Kontext dieses Projektes verglichen werden. Des Weiteren möchten wir einen Reflektionsprozess über die Frage anstoßen, wie Mechanismen, die strukturelle Ungleichheit verursachen, dekonstruiert werden können und welche Rolle Bildungsarbeit in diesem Prozess spielen kann. Gemeinsam werden die Teilnehmenden Methoden und Werkzeuge erarbeiten, die sie dabei bestärken, auf Alltagssexismus in Berufs- und Privatleben zu reagieren. Die Fortbildung vermittelt Methoden der non-formalen Bildung.

Die Fortbildung wird in drei Phasen in Berlin, Medenine und in der Bretagne stattfinden.

1. Phase: Berlin, Deutschland
6. bis 13. November 2021
2. Phase: Medenine, Tunesia
22. bis 29. Januar 2022
3. Phase: Bretagne, Frankreich
2. bis 9. Juli 2022

Zielgruppe:
Junge Arbeitnehmer*innen, ehrenamtlich Engagierte und/oder Studierende im soziokulturellen Bereich, Bildung, in sozialer Arbeit, Gender Studies etc., die in Deutschland, Frankreich oder Tunesien leben.

1. Phase: Berlin, Deutschland
6. bis 13. November 2021

Ziel dieser ersten Begegnung ist es, sich der eigenen Sozialisierung und Familiengeschichte sowie der gesellschaftlichen und politischen Aspekte bewusst zu werden (Gesetze, Darstellungen in den Medien, soziale Aspekte), die strukturelle Ungleichheit aufrechterhalten und reproduzieren. Der Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden untereinander und somit das Kennenlernen der Lebensrealitäten in Deutschland, Frankreich und Tunesien stehen im Mittelpunkt.
Natürlich werden die Teilnehmenden auch die Gelegenheit haben, Berlin zu entdecken! 

2. Phase: Medenine, Tunesia
22. bis 29. Januar 2022

Ziel dieser Phase ist es, die Gründe für die strukturelle Ungleichheit besser zu verstehen und daraufhin dekonstruieren zu können. Mit Hilfe von non-formellen Methoden werden wir erleben und reflektieren, wie sozio-kulturelle Arbeit und Bildungsarbeit zu diesem Prozess beitragen kann. Wie bereits in Berlin, werden wir uns auch mit dem interkulturellen Kontext des Themas beschäftigen. Auch ein Ausflug in die nahe Sahara ist geplant!

3. Phase: Bretagne, Frankreich
2. bis 9. Juli 2022

Während der dritten Phase steht das Erarbeiten von Methoden und Tools der non-formalen Bildungsarbeit im Mittelpunkt. Ziel ist es, den Teilnehmenden Methoden an die Hand zu geben, die sie später in ihren Betätigungsfeldern verwenden können, um einen Reflektionsprozess über Gender-(Un)Gerechtigkeit bei ihren jeweiligen Zielgruppen anzustoßen. Wir werden verschiedenste Methoden ausprobieren, reflektieren und diskutieren, in wie weit wir diese in unserer Arbeit anwenden können. Die Gruppe wird auch die schöne bretonische Küste genießen können!


Sind Sie interessiert an diesem Projekt?

Füllen Sie untenstehendes Formular aus und wir informieren Ihnen, wenn wir mehr Informationen haben.

Februar 16, 2021